Spendersamen:

Der zur Insemination verwendete Spendersamen stammt ausschließlich aus anerkannten dänischen Samenbanken.

Die Spender sind völlig anonym und können auch keine Informationen über die möglichen Empfänger erhalten. Die Spender haben sich mehreren medizinischen Untersuchungen unterzogen und haben eine gesunde Krankengeschichte. Sie sind auf eine große Anzahl von erblichen und ansteckenden Krankheiten untersucht worden.

So weit wie möglich wird gesichert, dass der Spender nicht zu einer HIV-Risikogruppe gehört. Erst nach einer Gefrierzeit von 6 Monaten und einer erneuten Untersuchung um auszuschließen, dass der Spender in dieser Zeit Antikörper gegen HIV gebildet hat, wird der Samen verwendet.

Trotz all dieser medizinischen Absicherungen kann ein ganz minimales Risiko für eine Infektion mit HIV bei Insemination nicht ausgeschlossen werden.

Außerdem werden Proben des Spenders auf eine Reihe von Infektionskrankheiten untersucht (Hepatitis B und C, Syphilis, Chlamydia und Gonorrhoe).

Bei der Auswahl der Spender wird das Risiko der Weitergabe erblicher Krankheiten dadurch begrenzt, dass nur Spender ausgewählt werden, bei denen diese Krankheiten in der Familie nicht bekannt sind. Der Spender wird von einem Arzt befragt um dieses Problem möglichst auszuschließen. Trotz dieser Vorsichtmaßnahmen ist eine Erbrisiko nie ganz ausgeschlossen, jedoch ist das Risiko in der Gruppe von Spendern deutlich kleiner als im Durchschnitt der dänischen Männer.